Alles aus Basic, plus die NIS2-Bausteine – am Beispiel derselben fiktiven Firma, diesmal mit NIS2-Relevanz.
Auch hier: strukturierte Auswahl statt Freitext-Rechtsberatung. Die NIS2-Inhalte bauen auf Ihrem Betroffenheits-Check auf (Sektor, Größe, Sonderfall) – Sie ergänzen zusätzlich Ihre konkreten Assets/Systeme per Auswahlliste, der Rest wird automatisch zusammengestellt.
MusterIT Systemhaus GmbH · 60 Mitarbeitende · Managed-Service-Provider (IKT-Dienstleistungsmanagement, Anhang I) · 12 Mio. € Umsatz, 11 Mio. € Bilanzsumme → Ergebnis aus dem Betroffenheitscheck: „Wichtige Einrichtung". Angaben unten mit Ihre Angabe markiert.
Dossier · erzeugt am 15.08.2026 · Referenz PP-2026-0417
Einstufung: Wichtige Einrichtung gemäß Art. 3 NIS2-Richtlinie i. V. m. NIS2UmsuCG, auf Basis der Angaben: Sektor „IKT-Dienstleistungsmanagement" (Anhang I), 60 Mitarbeitende, 12 Mio. € Jahresumsatz, 11 Mio. € Bilanzsumme.
Daraus resultierende Kernpflichten: Registrierung beim BSI, Risikomanagementmaßnahmen nach Art. 21 NIS2, Meldepflicht bei erheblichen Sicherheitsvorfällen, Nachweis der Umsetzung ggü. der Aufsichtsbehörde.
Unverbindliche Ersteinschätzung auf Basis Ihrer Angaben, keine Rechtsberatung.
| Asset | Bedrohung | Eintritt | Auswirkung | Maßnahme |
|---|---|---|---|---|
| Kundendatenbank Ihre Angabe | Unbefugter Zugriff | Mittel | Hoch | Zugriffsprotokollierung, MFA |
| Remote-Wartungszugänge Ihre Angabe | Kompromittierte Zugangsdaten | Mittel | Hoch | VPN + zeitlich begrenzte Zugänge |
| E-Mail-System | Phishing | Hoch | Mittel | Spamfilter + Mitarbeiterschulung |
Sie wählen Ihre Assets aus einer vorgegebenen Liste (Server, Cloud-Dienste, Endgeräte, Zugänge …) – Bedrohung/Standardmaßnahme werden vorgeschlagen, Eintritt/Auswirkung schätzen Sie selbst per Dropdown.
Zusätzlich enthält Ihr Plan: interne Meldekette (wer informiert wen), vordefinierte Rollen (Incident-Verantwortliche:r, Kommunikation, technische Analyse) – Namen tragen Sie selbst ein.
5 Module (Phishing erkennen, Passwort-Hygiene, Meldewege, Umgang mit USB-Sticks/Fremdgeräten, Home-Office-Sicherheit), je 10–15 Min., Quiz + Zertifikat pro Mitarbeitendem. Beispiel-Quizfrage: „Sie erhalten eine E-Mail Ihrer Bank mit der Aufforderung, sofort Ihre Zugangsdaten zu bestätigen. Was tun Sie?"
Ein 8-Fragen-Selbstauskunftsbogen, den Sie an Ihre eigenen Zulieferer/Dienstleister schicken können, um deren Sicherheitsniveau grob einzuschätzen (Stichworte: MFA, Patch-Management, Vorfallmeldung, Datenstandort) – hilfreich, wenn Sie selbst von einem Großkunden einen solchen Fragebogen bekommen und zeigen wollen, dass Sie das Thema auch an Ihre eigene Lieferkette weitergeben.
Nur ein Unternehmensstandort, kein White-Label, keine priorisierte Bearbeitung, begrenzte Schulungsplätze. Bei mehreren Standorten/Marken oder eigenem Corporate Design für Zertifikate lohnt sich Business.
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